Oh-Fi

Oh-fi: Soloprojekt von Oskar Fischer

 

Musikalisch zwischen electro, surfbeat, stonerrock, pop mit psychodelischen Elementen, mit deutschen oder englischen Texten, emotional, abgründig, aber auch ironisch und kritisch. In der Form Songstrukturen, auch mal orchestral arrangiert. So was wie akustisches Kopfkino.

 

Oskar Fischer, seit Jugendtagen musikalisch und künstlerisch interessiert und

aktiv wurde am 25.12.1964 in Wien geboren. Aufgewachsen in bürgerlichen

Verhältnissen, als der jüngste von drei Brüdern, zeigten sich zuerst Talente im

bildnerischen/zeichnerischen Bereich, ab der Oberstufe im Gymnasium

entstanden auch Kurzgeschichten und mit Freunden begannen die ersten

musikalischen Gehversuche im Jahr 1982, am Schlagzeug, Bassgitarre,

Klavier/Keyboard, aber auch an der E-Gitarre und als Sänger. Beeinflusst waren

diese vor allem von New Wave englischer Prägung, ab er auch Pop, Punk und

Artrockelementen.

1983 maturierte Oskar Fischer, der Weg Richtung Bildnerische Kunst schien

festzustehen, doch das musikalische Interesse wurde deutlicher, und trotz des

Endes der ersten Band ‚The Attack‘ 1985, wurde klar dass die Musik immer mehr

Bedeutung in seinem Leben einnahm. In den Jahren 1984-’87 als er die

graphische Bundes Lehr und Versuchsanstalt besuchte, wurde das musikalische

Engagment (‚Dr. Moereaus Creatures‘, ‚Dirty Chrisoms‘) immer wichtiger. Erste

selbstkomponierte und getextete Songs entstanden ab 1986 und führtem zu dem

Projekt ‚Trapdoor‘, welches er ab 1988 als Soloprojekt weiterführte. Stilistisch

bewegte sich dieses Projekt zu dieser Zeit zwischen Gothic, New Wave und

Indierock.

Die Band ‚Dr Moreaus Creatures‘ wurde ab 1987 ein ziemlicher Szeneerfolg, und

es wurde die erste EP im Eigenverlag veröffentlicht, im Zuge dessen mit Gigrecords weitere Produktionen folgen sollten, auch das mitwirken in dem FalcoVideo ‚Wiener Blut‘ war eine Folge davon. Doch der Stil der Band hatte sich in

eine Richtung entwickelt die Oskar Fischer ab 1989 nicht mehr mittrug und so

ausstieg. Auch die Band ‚Dirty Chrisoms‘ sowie das Nachfolgeprojekt ‚Fat Cats‘

waren nicht von Dauer. Es folgte das mitwirken in der Grungeband ‚Dark Avenger‘

welche aber nie den Weg zu einer Tonträgerproduktion fand, obwohl es live

ganz gut funktionierte.

Zu dieser Zeit hatte Oskar Fischer die ‚Graphische‘ ohne Abschluss verlassen

und die Musik ins Zentrum seines kreativen Lebens gestellt. Es kam zu einer

persönlichen Krise, doch 1990 gelang es 4 Tracks für einen ‚Vienna-underground‘-sampler aufzunehmen. Dieser erschien 1992 gemeinsam mit dem Projekt ‚Soap

and the clean people‘. Es folgte die Umbenennung in ‚Oskar Fischer and the Trapdoor

Orchestra‘ und einige Musikkassetten, doch die erste CD’Songs that may be

unknown‘ erschien 1999 unter ‚Oskar Fischer‘ und auf eigenem Label(You only live

once Music).

Ab Mitte der Neunziger auch wieder als Schlagzeuger bei diversen Bands tätig

(‚Elf echte Chinesen’1995-’97 ‚A.f.i.t.s.’1998-2002’Böttelhead’2003-2008

‚Biosex’2001-2004 ‚Alien passport’2005-2007) nahm das Soloprojekt immer mehr

an Bedeutung zu, es folgten die CD’s ‚Seaside Clowns’2002 ‚Anything will be fine‘

2004 und dann 2009’Permanent condition limeted‘, alle auf eigenem Label veröffentlicht. Die Produktionsbedingungen blieben wie auch die Qualität begrenzt.

Die Songs dieser Zeit sind mehr Darkpop und Wall of Sound lastig, Keyboards

traten in den Vordergrund.

Auch weiterhin ist Oskar Fischer bei anderen musikalischen Projekten aktiv, als

Schlagzeuger später als Gitarrist bei ‚Schünd'(ab 2011) als Schlagzeuger bei

‚Fia imma fett'(ab2016) und den ‚Carosellis'(ab2016).

Die Umbenennug des Soloprojekts in ‚Oh-fi‘ erfolgte2011, und das ganze wurde

Gitarrenlastiger, dennoch dauerte es bis 2016 bis genug Material für das Album

‚Appsolutism'(CD) zustande kam, von den 16 Songs schafften es 12 auf diese

Produktion. Verbesserte Aufnahmetechnick und transp arentere Arrangements

machen es zu einem gelungenem Debüt. Electro trifft auf Stonergitarren, Dark

pop verschmilzt mit Psychedelic, Surfbeats treffen auf Electro und Rockbeats, und

von den 12 Songs sind 6 deutsch, 5 englisch getextet und einer instrumental.

Ein weiters Betätigungsfeld fand Oskar Fischer auch im Bereich Musikvideos,

wo er vor allem für sein Soloprojekt beim Videoschnitt aktiv ist.

 

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